Susann Atwell und Götz Alsmann moderieren die Gala zum 50. Deutschen Filmpreis in Berlin
50. DEUTSCHER FILMPREIS:
Staatsminister Dr. Michael Naumann gab Nominierungen bekannt
DEUTSCHER FILMPREIS 2000
Biographie Dr. Michael Naumann
Das Reglement
Die Ansprechpartner für die Presse
Die Filmpreis-Figur präsentiert sich zum
50. Geburtstag des Deutschen Filmpreises
als Kino-Aufsteller
Die Geschichte des Deutschen Filmpreises
Die Jury
Die Moderatorin des Nomination Events
und das Musik-Programm
Die Produzenten
Die Publikumspreise
Die Schauplätze
Die Sponsoren
Die Stabliste
FILM VOR 12 –
50 Jahre Deutscher Filmpreis im Cinestar
Programm "FILM VOR 12 –
50 Jahre Deutscher Filmpreis im Cinestar
Beginn jeweils 10.30 Uhr
ProSieben und TV Spielfilm
suchen einen Spitznamen für die Statue
Statistiken zum Deutschen Film
Weitere Attraktionen des Nomination-Events
Weitere Künstler des Nominations-Events
Askania Media richtet auch in den nächsten drei Jahren den Deutschen Filmpreis aus
Der Deutsche Filmpreis feiert Geburtstag: 50. Verleihung am 16. Juni 2000 in Berlin
DIE SCHAUPLÄTZE


Hotel Adlon: Nomination Event am 31. März 2000

Welch passenderen Ort als das Hotel Adlon gäbe es, um die Nominierungen für die 50. Verleihung des Deutschen Filmpreises zu feiern?
Als am 23. August 1997 das neue Hotel Adlon unter der Regie der Kempinski-Gruppe eingeweiht wurde, war ein knappes Jahrhundert seit der Eröffnung seines legendären Vorgängers vergangen. Schnell wurde das Haus wieder zu dem was es einmal war. Ein beliebter Treffpunkt von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft – und der Welt des Filmes. Die Gästeliste reicht von Albert Einstein bis zu Theodore Roosevelt, von Buster Keaton, Hans Albers, Ernst Lubitsch, Billy Wilder, Harald Juhnke und Heinrich George über Josephine Baker, Claudia Schiffer und Ute Lemper bis zu Edgar Wallace, Sir Peter Ustinov, Henry Kissinger, Lord Yehudi Menuhin und Steven Spielberg.
Berühmte Größen aus der Welt des internationalen und deutschen Filmes waren bereits letztes Jahr zur Verleihung des Deutschen Filmpreises im Adlon zu Gast und werden auch beim Nomination-Event am 31. März sowie bei der 50. Filmpreisverleihung in der Staatsoper Unter den Linden am 16. Juni 2000 wieder den Luxus des Hauses genießen.

Bereits in den 20er Jahren wurde unter der Führung von Louis Adlon der Grundstein zum legendären Ruf dieses Hotels gelegt. Hier war es, wo 1929 schon ein Pils gezapft wurde, wenn Emil Jannings nur in der Tür erschien. Wo die figurbewußte Marlene Dietrich, die ein paar Häuser weiter wohnte und im Hotel-Restaurant stets nur mageres Gegrilltes zu sich nahm, 1929 für ihre Rolle in "Der blaue Engel" entdeckt wurde. Wo Greta Garbo 1930 den Film "Menschen im Hotel" drehte. Wo man zur selben Zeit dem späteren Entertainer Peter Frankenfeld seinen Pagen-Job kündigte, weil er in der Küche an den Eisbomben für Reichspräsident Hindenburg genascht hatte. Wo Charlie Chaplin 1931, nach der Berlin-Premiere von "Lichter der Großstadt", in der Drehtür fast seine Hose verlor, nachdem ihm stürmische Fans Unter den Linden alle Knöpfe abgerissen hatten. Wo Evelyn Künneckes Vater, der Operettenkomponist und Stammgast Eduard Künnecke, an der Bar saß und Melodien auf Menükarten niederschrieb. Wo der ausgebombte Emil Jannings in den 40ern eine Dauer-Suite bezog und im Hotelbunker manche Nacht bei Pralinen und Rotwein verbrachte...

Fast hätte das Hotel den Krieg unbeschadet überstanden, wenn nicht ein Brand in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 1945 den Prachtbau bis auf einen Seitenflügel zerstört hätte.
Und selbst in diesem kleinen Flügel blieb man dem Kino treu. Am 22. November 1945 fand dort eines der wichtigsten Treffen der deutschen Nachkriegs-Filmgeschichte statt: die vorbereitende Sitzung zur Gründung der DEFA. Unter den Teilnehmern: Wolfgang Staudte, Hans Fallada und Prof. Dr. Kurt Maetzig, Regisseur des DEFA-Klassikers "Ehe im Schatten" (1947). Zur selben Zeit entdeckten auch Bertolt Brecht und Theo Lingen, der Brechts erste Frau Jutta Zoff geheiratet hatte, die Vorzüge des Hauses.
Ein Name aus der Vergangenheit jedoch überlebte alle längst verstorbenen Leinwand-Stars: Adlon. Parsifal "Percy" Adlon, geboren 1935 und Sohn aus erster Ehe von Hotelbesitzer Louis, machte in Hollywood als Regisseur Karriere. Nicht genug: Inzwischen drehte auch Percys Sohn Felix (geb. 1967) seinen ersten eigenen Film - "Abgeschmeckt". Bezeichnenderweise eine Komödie, in der vornehmlich gekocht wird. Womit der jüngste Sproß die Familientradition fortsetzt, erfand doch der Küchenchef seines Ururopas Lorenz, Auguste Escoffier, eigens für König Eduard VII. die sogenannte "Teufelssosse"! Kein Wunder also, daß auch der Nomination-Event atmosphärisch und kulinarisch ganz im Zeichen des guten alten Geschmacks steht.


Staatsoper Unter den Linden: Preisverleihung am 16. Juni 2000

Berühmte Komponisten (u.a. Felix Mendelssohn-Bartholdy, Richard Strauss), Dirigenten (z. B. Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan), Uraufführungen (wie von "Die lustigen Weiber von Windsor") – die Staatsoper Unter den Linden zählt zu den traditionsreichsten Musiktheatern Deutschlands (Intendant: Georg Quander).

Vor über 250 Jahren im Auftrag Friedrichs des Großen von Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff geschaffen, wurde das Haus im Zweiten Weltkrieg erstmals 1941 durch Bomben zerstört und rasch wieder aufgebaut, fiel 1945 erneut einem Angriff zum Opfer und erlebte 1955, originalnah wiederaufgebaut, seine Neueröffnung.

Grundprinzip der Arbeit der Staatsoper unter der künstlerischen Leitung von Daniel Barenboim ist die gleichrangige Behandlung der im Gesamtkunstwerk Oper zusammenwirkenden Künste, die sich in Aufführungen von gleichermaßen szenisch wie musikalisch höchster Qualität niederschlägt. Das Serienprinzip, das die Struktur des Spielplanes bestimmt, ermöglicht, die einzelnen Produktionen, mit festen Besetzungen unter bestmöglicher Probenvorbereitung in zusammenhängenden Zeiträumen zu spielen, ohne auf einen abwechslungsreichen Spielplan verzichten zu müssen.
Die Pole Tradition und Innovation bestimmen auch die künstlerische Ausrichtung des Staatsopernballetts, einer Compagnie mit international begehrten Solisten. Darüber hinaus verfügt die Staatsoper mit der Staatskapelle Berlin über ein ausgezeichnetes Orchester, das, parallel zu den Vorstellungen, über ein breitgefächertes Konzertprogramm verfügt.

In dem mit über tausend Sitzplätzen ausgestatteten Zuschauerraum findet am 16. Juni 2000 die 50. Verleihung des Deutschen Filmpreises statt, an die sich eine große Feier in den umliegenden Sälen und Räumen anschließen wird.


PRESSEINFORMATION – Stand: 31.03.00