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Das Jahr 2000 wirft seine Schatten voraus: Am 17. Juni 1999 findet in der Berliner Staatsoper Unter den Linden die Verleihung des Deutschen Filmpreises statt zum letzten Mal in diesem Jahrtausend. Doch neben dem ausgehenden Jahrtausend gab es weitere Gründe, ausgerechnet die 49. Gala groß anzukündigen und zu feiern:
- Die Verleihung des Staatspreises ist die erste nach dem Umzug der Bundesregierung von Bonn in die Hauptstadt.
- Mit Staatsminister Dr. Michael Naumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, bekommt der Deutsche Filmpreis einen neuen Repräsentanten.
- In diesem Jahr wird der 1000. Preisträger gekürt.
- Und: Der Deutsche Tonfilm feiert sein 70. Jubiläum.
Aus diesem Anlaß wurden bereits die Nominierungen, in früheren Jahren lediglich per Pressemitteilung veröffentlicht, am 25. März in Form eines Events bekannt gegeben.
Die Trophäe ist der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Bereits die acht Nominierungen in der Kategorie "Bester Film" werden mit bis zu vier Millionen Mark prämiert. Inklusive der zusätzlichen Auszeichnungen für die Einzelleistungen werden insgesamt bis zu 5,2 Millionen Mark vergeben.
Welcher Ort wäre für so einen Event geeigneter gewesen als das berühmte Hotel Adlon, in dem Marlene Dietrich, Greta Garbo und Charly Chaplin Filmgeschichte schrieben!
Höhepunkt des Abends: die Verkündung der Nominierungen der Kategorien "Bester Film", "Beste Hauptdarstellerin", "Bester Hauptdarsteller", "Beste Nebendarstellerin", "Bester Nebendarsteller" und "Beste Regie" durch Jury-Sprecher Prof. Ulrich Gregor und Minister Dr. Naumann, der zuvor die neu gestaltete Statue präsentiert hatte.
Durch das knapp einstündige Programm führte Moderatorin Kim Fisher, unterstützt von kabarettistischen Einlagen des Comedy-Stars Käthe Lachmann und des Kino-Parodisten Andreas Neumann. Atmosphärisch wurde der Abend durch das achtköpfige Swing Dance Orchestra sowie mit kulinarischen Spezialitäten der originalen Adlon-Speisekarten der letzten 70 Jahre abgerundet.
Doch - damit hatte das bunte Programm zum 49. Deutschen Filmpreis erst begonnen!
Während des Events schaltete Sponsor T-Online die Webpage frei: Unter der Internet-Adresse "www.deutscherfilmpreis.de" können seither alle Nominierungen sowie weitere Informationen inklusive Presse-Downloads abgerufen werden. Zur Vorfreude auf die große Preisverleihung startete im Mai auch das Gewinnspiel rund um die beiden erstmals ausgelobten Publikumspreise, das von TV-Spielfilm, Pro 7 und im Internet durchgeführt wird.
Die feierliche Gala am 17. Juni wird von Kati Witt und Piet Klocke präsentiert. Weitere Künstler des Programms: Käthe Lachmann und Hans Liberg. Die Höhepunkte des Abends zeigt ProSieben am 18. Juni ab 21.15 Uhr.
Als Produzent bzw. Ausführender Produzent des Deutschen Filmpreises zeichnen 1999 erstmals Bavaria Film und deren Tochtergesellschaft Askania Media verantwortlich.
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